Geschichte

gegründet 1870
gegründet 1870

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ortenberg

 

Sieben Männer machten den Anfang

Sieben junge ortenberger Männer stellten sich im Juni 1870 die Aufgabe einen Verein - den Feuerwehrverein zu gründen. 10 Jahre zuvor war in der benachbarten Kreisstadt Offenburg die dortige Feuerwehr gegründet worden, und so konnte deren Gründungsmitglied Haaker seine Erfahrungen der jungen Wehr zur Verfügung stellen und die zukünftigen Wehrmänner feuerwehrtechnisch unterweisen. Gründungskommandant war der spätere Bürgermeister August Stigler.

Der Gedanke, Feuersbrünste gemeinsam zu bekämpfen, war jedoch schon älter. Bereits 1843 hatte die Großherzoglich-Badische Regierung Feuerpiketts und Rettungsmannschaften aufstellen lassen. Voraussetzung für den Feuerwehrdienst waren Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit, außerdem mußte man "gedient" haben. Im Jahre 1863 erteilte dann das Innenministerium die Genehmigung, die die Aufstellung einer freiwilligen Feuerwehr ermöglichte.

 

Der Feuerwehrverein zur Jahrhundertwende

Zur Jahrhundertwende hatte der Feuerwehrverein etwa 55 aktive und passive Mitglieder zu verzeichnen. Beim Ausbruch des ersten Weltkrieges enthielt das Mitgliedsbuch 101 Namen ortenberger Bürger.

Markante und entscheidende Meilensteine in der Geschichte der Wehr waren die Hauptversammlungen, deren wichtigste Aufgabe in der Wahl des Kommandos bestand. Aus der Versammlung vom 17. Juli 1911 gingen Josef Harter als Kommandant und Franz Glattfelder als dessen Stellvertreter hervor. Adjutant, Schriftführer und Kassier wurde Eduard Berg. Dieses Kommando führte die Wehr bis 1914, als mit Franz Glattfelder als Kommandant und Emil Harter als stellvertretender Kommandant eine neue Spitze die Leitung übernahm. Eduard Berg blieb in seinem Amt.

In der Hauptversammlung vom 29. Februar 1920 wurden die Feierlichkeiten zum 50jährigen Jubiläum beschlossen und als Termin der 16. Mai festgelegt. Daß die Festlichkeiten im Gasthaus "Engel" ein Erfolg waren, beweist der Chronist, wenn er schreibt, daß sich die benachbarten Wehren "... in den frühen Morgenstunden nur schwerlich von den Ortenbergern trennen konnten."

Die Nachkriegsjahre waren von der allgemeinen Situation in Deutschland gekennzeichnet. Nach der Besetzung Anfang 1923 mußten alle Zusammenkünfte von Le Commandant - Secteur D' Offenburg genehmigt werden. Auch die Feuerwehr war dem Wandel ausgesetzt; leere Blätter in der Chronik sind eine Aussage über die damalige Zeit.

 

Ein Brand gab neuen Anstoß

Am 15. Januar 1927, 15 Minuten nach Mitternacht, brannte das Sägewerk Emil Huber vollständig aus. Benachbarte Wehren beteiligten sich an der Löschaktion,und laut Chronist mußten 700 m Schläuche gelegt werden, um das Wasser zur Brandstelle zu leiten.

Die Wehr wurde jetzt durch Proben und Kurse systematisch und zielbewußt weiter auf- und ausgebaut. Ein weiteren Höhepunkt und der Beginn einer neuen Ära war das Wasserfest 1929, mit dem die allgemeine Ortswasserleitung - eine große Hilfe für die Feuerwehr - in Betrieb genommen wurde.

Das Jahr 1930 stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum 60jährigen Jubiläum, welches am 5. April stattfand. Als Programm schreibt die Chronik: "Kranzniederlegung - Fackelzug - Bankett im "Engel", Sonntag 5.00 Uhr Wecken - 8.30 Uhr Festgottesdienst - 10.00 Uhr Empfang der auswärtigen Vereine - 11.00 Uhr Übung am Gasthaus "zum Ochsen" - 12.00 Uhr Mittagessen - 14.00 Uhr Festzug mit Ende auf dem neuen Obstmarktplatz.

Im Jahr 1931 bestand die Wehr aus 119 Mann mit einem Barvermögen von 657.99 Mark.

In Karlsruhe fand 1932 der 21. Deutsche Feuerwehrtag statt, an dem auch einige ortenberger Feuerwehrmänner teilnahmen. Die Beschaffung einer mechanischen Leiter wurde ebenfalls ins Auge gefaßt. Sie traf am 30. März 1933 in Ortenberg ein, zur Freude aller Wehrmänner.

Infolge der Gleichschaltung trat 1933 die gesamte Führerschaft zurück, wurde aber einstimmig wiedergewählt. Die bisherigen Aufzeichnungen, von 1911 bis 1933, führte der damalige Adjutant Eduard Berg. Sein Nachfolger wurde, mit der neuen Bezeichnung "Schriftführer", August Harter.

 

Strenge Maßnahmen in der Vorkriegszeit

Den veränderten politischen Verhältnissen entsprechend, wurde in der Hauptversammlung vom 27. Juli 1935 nicht mehr gewählt, sondern die Gruppenführer vom Kommandanten nach dem Führerprinzip ernannt. Strenge Maßnahmen gegenüber Probenschwänzern wurden besonders zur Kenntnis gegeben.

Am 5. Juli 1936 brannte das Anwesen Leo Herp völlig aus. Im gleichen Jahr wurde die Satzung der Wehr von 1899 außer Kraft gesetzt. Die neue Satzung wurde in der Mitgliederversammlung verlesen und angenommen. Am 23. November 1936 wurde das Anwesen Franz Münchenbach Witwe ein Raub der Flammen.

Die Jahre bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verlangten der Wehrmännern viel freiwilligen Hilfsdienst und persönliche Opfer ab, wie z. B. verstärkte Proben, Kreiswehrappelle, Sanitätsübungen, Alteisensammlungen usw.

Am 5. September 1940 legte der bisherige Wehrführer Franz Glattfelder nach 26jähriger Dienstzeit sein Amt nieder.

Die Zeit bis zum Mai 1945 war durch die Kriegsverhältnisse geprägt. Die meisten Feuerwehrleute wurden noch 1944 eingezogen, was die in ihrem Mark traf. Dennoch wurde im selben Jahr die erste Motorspritze angeschafft.

Nach Ende des Krieges mußte auf Anordnung der Besatzer wieder eine Feuerwehr aufgebaut werden, wobei die zulässige Höchststärke 27 Mann betrug. Sämtliches Gerät war im ehemaligen Rathaus und im Haus Otto Klein untergebracht. Proben mußten jeweils fünf Tage vorher genehmigt werden.

Das Ausrücken in Uniform im geschlossenen Zug war verboten. Bei Beerdigungen von Feuerwehrangehörigen waren von der Leichenhalle bis hin zum Grab vier Uniformierte zulässig. Das Barvermögen der Wehr betrug nach der Abwertung noch 26,29 Mark.

 

Neubeginn nach dem Kriege - der traditionelle Feuerwehrball lebt wieder auf

Die erste Hauptversammlung nach dem Kriege fand am 6. 1. 1949 statt. Die Mannschaftsstärke war immer noch auf 27 Mann festgesetzt. Der Kassenbestand war durch die Währungsreform gänzlich zusammengeschrumpft. In dieser Hauptversammlung wurde August Harter zum Kommandanten und Josef Friedmann zum Schriftführer gewählt.

In einer Sitzung am 8. Dezember 1949 wurde beschlossen, den traditionellen Feuerwehrball wiederaufleben zu lassen. Der erste Feuerwehrball der Nachkriegszeit fand schließlich am 6.1.1950 statt.

In der 75. Hauptversammlung wurde ein neues Kommando gewählt. Franz Buchert wurde 1. Kommandant, sein Stellvertreter Karl Berg und Schriftführer Josef Friedmann wurden in Ihren Ämtern bestätigt.

 

Die Wehr erhält neue Statuten

In einer Sitzung am 17.10.56 wurden die neuen Statuten der Wehr durchgesprochen, wonach die Neuwahl der kompletten Feuerwehrspitze notwendig war, was am 28. Oktober 1956 durchgeführt wurde. Die Feuerwehr stand danach unter folgender Leitung:

1. Kommandant: Franz Buchert 2. Kommandant: Karl Berg Schriftführer : Josef Friedmann Kassier : Willi Lang

Eine technische Verbesserung erhielt die Wehr 1958 in Form einer Motorspritze TS8.

In diesem Jahr - 1958 - hatte die Feuerwehr dann auch zwei Ernstfälle zu verzeichnen. Am 24. April brach oberhalb des Steinbruches ein Waldbrand aus, der jedoch bald gelöscht werden konnte. Einige Monate später, in der Nacht vom 17. auf den 18. Juni, brach bei der Firma Boos&Hahn ein Feuer aus, bei dem ein Schaden von rund 200.000 DM entstand.

Im Frühjahr 1959 erhielt die Wehr ihr erstes motorisiertes Fahrzeug, ein TSF - VW Kombi.

 

Neuer Kommandant - neue Epoche der Wehr

In der 86. Hauptversammlung 1960 war der Posten des 1. Kommandanten neu zu besetzen. In geheimer Abstimmung wurde Willi Lang gewählt, Stellvertreter blieb Karl Berg, Schriftführer wurde Franz Scheuerer und Kassier Josef Schäfer.

Vom 14. bis 16. Mai wurde das 90jährige Stiftungsfest gefeiert. Zahlreiche Wehren und Spielmannszüge waren in Ortenberg zu Gast. Nach dem sonntäglichen Kirchgang fand am Kriegerdenkmal eine Totenehrung mit

Kranzniederlegung statt. Nach einer Übung beim Anwesen Karl Kiefer, Obere Matt, fand als Höhepunkt der Feierlichkeiten ein großer Festzug statt.

Da 1962 die 1944 angeschaffte Tragkraftspritze ausrangiert werden mußte, erhielt die Wehr eine neue Motorspritze TS8.

Die Hauptversammlung am 23. Januar 1965 brachte eine personelle Veränderung. An Stelle des zum Ehrenmitglied ernannten Karl Berg wählten die Feuerwehrmänner Karl Sieferle zum 2. Kommandanten.

 

Neuzeitliche Unterbringung für die Wehr

Da der bisherige Geräteraum im Rathaus nicht mehr den Anforderungen der Zeit entsprach, beschloß der Gemeinderat, ein neues Gerätehaus für die Wehr zu bauen. Am 19. Oktober 1965 wurde Richtfest gefeiert und ein Jahr später, am 4. September 1966, konnte die Wehr in ihr neues Heim einziehen.

 

Modernes Löschfahrzeug - Stolz der Wehr

Das weitere Anwachsen des Ortes machte die Anschaffung eines größeren Feuerwehrautos immer dringlicher. Daher beschloß der Gemeinderat 1969, ein neues, großes Fahrzeug anzuschaffen und entschied sich nach Besichtigung mehrerer Fahrzeuge für ein LF8 schwer, Typ Magirus. Am 11. Dezember 1969 konnte der neue Bürgermeister Hermann Litterst das große Fahrzeug bei dessen Eintreffen im Feuerwehrhaus besichtigen.

 

Das 100jährige Jubiläum

Das 100jährige Jubiläum wurde vom 29. Mai bis zum 1. Juni 1970 gebührend gefeiert. 100 Jahre Feuerwehr Ortenberg wurde von vielen Seiten als besonderes Jubiläum angesehen.

In der Festschrift hob Kommandant Willi Lang besonders hervor, daß mit Idealismus allein in dieser materialistischen Zeit nicht viel zu erreichen sei, sondern es wichtig sei, junge Leute zum Dienst in der Feuerwehr - zum Dienst am Nächsten - zu überzeugen. Er rief die Jugend auf, sich für die Arbeit in der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.

Vor dem Festbankett am Freitag wurde in eindrucksvoller Weise das neue Löschfahrzeug LF 8/8 der ortenberger Feuerwehr übergeben. Pfarrer Friedrich Isenmann weihte das neue, in den damaligen Zeiten richtungsweisende Fahrzeug ein, und bald darauf konnte es zum Wohl der Bürger eingesetzt werden. Mit der Übergabe des Schlüssels an Kommandant Willi Lang übergab Bürgermeister Litterst es in die Hände der Feuerwehr.

Das anschließende Festbankett in der Festhalle war geprägt davon, 100 Jahre Feuerwehr Ortenberg zu würdigen.

- Festansprache - Gäste - Ehrungen - Auszeichnungen - Ehrenmitglieder - Besonderes

Mit der beeindruckenden Aufführung des "Großen Zapfenstreichs", vorgetragen von Spielmannszug und Musikverein Ortenberg, endete das Jubiläumsbankett.

Die große Schauübung am Samstag am Anwesen Erwin Mai, Bühlweggasse, unterstrich, wie schlagkräftig die Feuerwehr Ortenberg, jetzt verstärkt durch ein neues Fahrzeug, die ihr gestellten Aufgaben meistern kann. Unterstützt durch die Feuerwehr Offenburg präsentierte sich die Wehr so, wie es die Bürger von ihr erwarten.

Der große Bunte Abend mit "internationalem Programm" erfreute die vielen Besucher und Feuerwehrangehörigen aus nah und fern.

Im Rahmen des Festgottesdienstes am Sonntag wurde die neue Fahne der Feuerwehr Ortenberg von Pfarrer Isenmann geweiht und der Wehr übergeben. Stolz präsentierte sich die Fahnenabordnung mit Richard Kiefer als Träger und Fritz Bürkle und Erich Münchenbach als Begleiter.

Der Festzug am Nachmittag war ein weiterer festlicher Höhepunkt und beschloß gleichzeitig das Jubiläum.

 

Neue Aufgaben für die Wehr

Die rasante Entwicklung in Industrie und Wirtschaft machte auch vor den Feuerwehren nicht halt. Mehr und mehr wurden sie vor Aufgaben gestellt wie Technische Hilfe, Straßenverkehr, Chemie und Umwelt, was natürlich auch die entsprechenden Geräte erforderlich machte.

Die 1933 angeschaffte Anhängeleiter AL 12, aus Holz gebaut, wurde am 16. September 1973 durch eine neue AL 16/4 ersetzt.

!Alarm, Alarm!, die Sirene heult, die Glocken läuten, so hieß es viele Jahrzehnte, wenn Gefahr im Verzug war, die Feuerwehr eingreifen mußte. Auch hier gab es einschneidende technische Veränderungen.

Die "Stille Alarmierung" über Funkmeldeempfänger wurde 1978 in Ortenberg eingeführt und bis heute auf dem jeweils aktuellen Stand der Technik gehalten.

Der 1959 beschaffte VW Kombi wurde 1977 vom TÜV aberkannt, daher mußte ein neues Fahrzeug beschafft werden. Auf Vorschlag der Wehr entschloß sich der Gemeinderat für ein Fahrzeug vom Typ TSF.

Am 28. Mai 1978 wurde das Feuerwehrauto von Pfarrer Wittemann geweiht und die Schlüssel von Bürgermeister Litterst an Kommandant Lang übergeben. Pfarrer Wittemann und Bürgermeister Litterst betonten, daß das Fahrzeug und die Wehr für das Wohl der Bürger verantwortlich seien.

 

Generationenwechsel

Der Wandel der Zeit machte auch vor der Feuerwehr nicht halt. Technische Entwicklungen, neue Fahrzeuge, größere und vielseitigere Aufgaben kamen auf die Wehr zu. Kameraden, die die Zeiten während und nach den Krieg miterlebt hatten, erlebten, wie sich auch die Feuerwehr den neuen Entwicklungen anpassen mußte.

In der 91. Hauptversammlung am 23. Januar 1965 wurde Karl Sieferle, der in jener Zeit groß geworden war, als 2, Kommandant in den Ruhestand verabschiedet und zum Ehrenmitglied ernannt. ... Jahre Feuerwehrdienst, davon ... Jahre als stellvertretender Kommandant, sind ein Zeichen für Kontinuität und gute Kameradschaft.Die Hauptversammlung wählte als neuen stellvertretenden Kommandanten Hermann Mock, der seit 1970 aktiv in der Wehr tätig war.

In der 111. Hauptversammlung am 9. März 1985 gab der Kommandant der Wehr, Willi Lang, sein Amt in jüngere Hände. Willi Lang war 32 Jahre aktives Mitglied, davon 25 Jahre als Kommandant. Er prägte die bis dahin 115jährige Geschichte der Ortenberger Wehr wesentlich mit.

Am 1. Januar 1953 eingetreten, wurde er bereits 1956 Kassier. Nach dem plötzlichen Tod des damaligen Kommandanten Franz Buchert wurde 1960 Willi

Lang zum Kommandanten gewählt. Im gleichen Jahr fand das 90jährige Jubiläum statt.

Unter Kommandant Willi Lang erlebte die Wehr einen erfreulichen Aufschwung. Lehrgänge für Kommandant und Führungskräfte wurden zahlreich besucht.

Für seine Verdienste um die Ortenberger Wehr wurde Willi Lang mehrfach ausgezeichnet: 1966 mit dem Feuerwehrehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Silber und 1985 in Gold, dem Ehrenzeichen des Landes Baden Württemberg in Silber 1978, der Beförderung zum Oberbrandmeister und der Ernennung zum Ehrenkommandanten würdigten Staat und Bevölkerung sein großes Engagement.

Neuer Kommandant wurde Hermann Mock, der bereits fünf Jahre lang Willi Lang als Stellvertreter unterstützt hatte. Ihm zur Seite standen als neuer stellvertretender Kommandant Richard Kiefer und als Zug- und Gruppenführer die Kameraden Karl Stigler, Gustav Herp und Matthias End.

Ausbildung, Weiterbildung sowie Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene sind für jeden Feuerwehrangehörigen der Grundstock für eine gründliche und solide Arbeit in der Wehr.

Die Ausbildung zum Truppmann gemäß Feuerwehr Dienstvorschrift 2/2 ist für alle zwingend sowie auch die Truppführerausbildung. Beide Lehrgänge sind Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge wie Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Sprechfunker oder Ausbilder. Mit diesem Rüstzeug können Lehrgänge auf Landesebene wie Gruppenführer, Zugführer usw. besucht werden.

Das erworbene Wissen, die gute Ausrüstung und der persönliche Einsatz werden immer wieder bei Wettkämpfen erprobt. Das Feuerwehr Leistungsabzeichen in Bronze und Silber wurde in den vergangenen Jahren von mehreren Gruppen erfolgreich abgelegt.

 

Technische Neuerung - ein neues MTW

War die Feuerwehrarbeit viele Jahre davon geprägt, Brände zu löschen, so verlagerten sich die Einsatzschwerpunkte mehr und mehr auf technische Hilfe, v. a. bei Unfällen im Straßenverkehr, Gefahrenabwehr usw.

Die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens MTW mit entsprechender Ausrüstung wurde bereits 1986 diskutiert. Notwendige zusätzliche technische Geräte und Personal sollten mit diesem Fahrzeug bei Einsätzen die bereits vorhandenen Fahrzeuge ergänzen. Am 17. November 1989 durften wir das neue Fahrzeug in Empfang nehmen.

 

Neues Feuerwehrgesetz

Aufgrund der Novellierung des Feuerwehrgesetzes 1986 mußte die aus dem Jahre 1985 stammende Satzung der Wehr neu gefaßt werden. In Zusammenarbeit mit der

Gemeinde wurde die Satzung den neuen Vorschriften angepaßt. Vom Gemeinderat und dem Feuerwehrausschuß genehmigt, war sie ab März 1990 gültig.

Neues Feuerwehrhaus

Die Unterbringung der Feuerwehr war in den letzten 125 Jahren sehr stark mit der Entwicklung Ortenbergs vom kleinen Dorf zur heutigen stattlichen Gemeinde verbunden. Dieser Geschichte ist an anderer Stelle ein eigenes Kapitel gewidmet.

 

Hier fehlt eine Überschrift

In der 116 Hauptversammlung am 31. März 1990 stand die Wahl des Kommandos und aufgrund der neuen Satzung auch die Neuwahl des Feuerwehrausschusses an. Der Kommandant wurde in seinem Amt bestätigt, der stellvertretende Kommandant Richard Kiefer mußte sein Amt jedoch aus beruflichen Gründen abgeben. Nachfolger wurde Karl Stigler, der sich schon viele Jahre in der Wehr bewährt hatte.

Der Feuerwehrausschuß wird laut Gesetz von den Angehörigen der Gemeindefeuerwehr gewählt. Kraft ihres Amtes gehören der Kommandant, sein Stellvertreter, der Leiter des Spielmannszuges sowie der Obmann der Altersmannschaft dem Feuerwehrausschuß an.

Zusätzlich wurden folgende Kameraden gewählt:

Peter Düren Josef Vollmer Gustav Herp Herbert Herp Richard Kiefer Joachim Lang Andreas Kiefer

Schriftführer Kassier

Im Rahmen dieser 116. Hauptversammlung wurde Rudi Knäble nach 39jähriger Tätigkeit als Kassenprüfer verabschiedet.

 

Die Zeit bleibt nicht stehen - die Wehr entwickelt sich weiter

Altgediente Kameraden gehen in den Ruhestand, werden für langjährige Tätigkeit geehrt, zu Ehrenmitgliedern ernannt, fast alle aber stehen zu ihrer Feuerwehr.

*** Hier soll noch die HV95 rein ***

Wenn wir jetzt - 1995 - unser 125jähriges Jubiläum feiern, soll im Rahmen dieser Festschrift in verschiedenen Beiträgen die Wehr, ihre Geschichte und ihre Arbeit dargestellt werden.

Neben all diesen Beschreibungen ist es wichtig, daß eine Organisation wie die Feuerwehr nur dann erfolgreich sein kann, wenn sich immer wieder Menschen finden - Männer und Frauen - die, um den Mitbürgern zu helfen, den Weg in die Feuerwehr finden.

Trifft dies zu, so kann unsere Wehr getrost in die Zukunft blicken.

 

Dienstplan 2020
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FFW Ortenberg

Notruf 112

Dorfplatz 2

77799 Ortenberg

Tel. FW-Haus: 0781 933 550

ffwortenberg@gmail.com

 

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Rauchmelder gibt es bei:

www.herp-media.de

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